Rosenmontag-Meditation

3. März 2014

rosenmontag

Aktivieren Sie Ihren Körper und Atem in einer für Sie passenden Weise. Nach einigen abschließenden Minuten Entspannung im Liegen beginnen Sie mit der Meditation.

1. Nehmen Sie eine Sitzposition ein, in der Sie 20-30 Minuten gut und schmerzfrei sitzen können. Wenn Sie auf einem Sessel sitzen, lehnen Sie sich wenn möglich nicht an.

2. Gehen Sie Ihren Körper von Kopf bis zum Becken durch, spüren Sie noch möglichen körperlichen Anspannungen nach. Nehmen Sie sich Zeit, diese mit ein paar Ausatemzügen zu lösen.

3. Ihre Hände ruhen auf den Oberschenkeln, in einer Haltung, die es den Schultern ermöglicht sich gut zu entspannen. Nun formen Sie mit den 5 Fingern beider Hände das Knospen-Mudra, wobei sich die Fingerspitzen sanft um den Daumen herum gelegt berühren. Die Handinnenflächen schauen nach oben.

4. Mit dem Einatmen spüren Sie hin zu den Fingerspitzen, mit dem Ausatmen beginnen Sie langsam die Fingerhaltung zu öffnen – einer Blüte gleich, die sich sanft zum Licht aufdehnt. Langsam, ganz langsam, öffnen sich die Finger Ihrer Hände. Vielleicht möchten Sie sich beim Einatmen auch den süßen Duft einer Rose vorstellen und wie schön es ist tief atmend an einer Blume zu riechen. (5 Minuten oder länger).

5. Spüren Sie kurz nach.

6. Dann gehen Sie mit der Aufmerksamkeit hin zu Ihrer Wirbelsäule. Stellen Sie sich vor vor, sie wäre der Stängel einer wunderschönen Rose. Gut verwurzelt in der Erde ist sie stark und doch flexibel genug, um auf Wind und Erschütterungen reagieren zu können. Die Stacheln helfen ihr, sich vor Anfeindungen schützen zu können. Stellen Sie sich Ihre Wirbelsäule in ihrer ganzen Länge vor, der Scheitel am Kopf zieht nach oben, das Steißbein senkt sich in die Sitzunterlage hinein. Mit jedem Atemzug bringen Sie Energie und Wachstum in Ihr Rückgrat. Die Stacheln der Rose haben auch noch eine andere Funktion: sie dienen gleichsam als Steigeisen zum Hinaufklettern und zur Verankerung nach oben hin. Sie helfen der Rose, sich nach oben, hin zu Licht und Sonne, wenden zu können. Wenn Sie möchten, stellen Sie sich auch so eine Kletterrose vor und wie sie sich nach oben hin aufdehnt. (5 Minuten oder länger)

7. Spüren Sie nach.

8. Kommen Sie dann mit der Aufmerksamkeit in Ihren Herzraum. Wenn Sie möchten, können Sie auch Ihre Hände über das Brustbein legen. Stellen Sie sich jetzt wieder die Knospe einer Rose vor und lassen Sie diese langsam, ausatmend, in Ihrem Herzraum aufblühen – in Ihrer ganzen Schönheit, Lebenskraft und Sanftheit. (5 Minuten oder länger)

9. Ist die Rose ganz aufgeblüht, bleiben Sie noch in der Verbundenheit mit ihr, lassen die Qualitäten der Rose „weiterblühen“. Und auch wenn es seltsam erscheinen mag: bleiben Sie angesichts all der Schönheit und Freude trotzdem in einer gleichmütigen und demütigen Grundhaltung. (5 Minuten oder länger)

10. Danach kommen Sie mit dem Atembewusstsein wieder in den Bauchraum, spüren gut hin zu den Kontaktflächen am Boden und beenden in Ruhe die Meditation.

PS. Sollten sich in der Meditation Gefühle von Beklemmtheit oder großer Unruhe einstellen, nehmen Sie dies zur Kenntnis, beenden Sie das Üben und gehen in eine Entspannungshaltung oder in Bewegung. Es macht keinen Sinn etwas erzwingen zu wollen. Meist ist es anfangs leichter in einer Gruppe, die einen mitträgt und einen örtlichen und zeitlichen Rahmen vorgibt, zu meditieren.

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