Yoga und Tönen – erste Ernte und viele Früchte zum Nachreifen!

Dieses Wochenende hatte ich Gelegenheit meine Entwicklungen zum Thema Yoga und Tönen (bzw. Singen) im Rahmen einer Weiterbildungsveranstaltung von Yoga Austria – BYO anderen Yogakolleginnen nahe zu bringen. Spannend, habe ich doch dieses Thema über Jahre mit mir herumgetragen, durchaus mit anderen im Rahmen meiner Kurse geteilt, und nun konnte ich es erstmals in der Hauptstadt einem Fachpublikum präsentieren. Ja, es war aufregend und es ist gut gegangen – das Thema und meine individuelle Herangehensweise stoßen auf Interesse. Ich möchte dranbleiben und auch mein Hirtion weiter dafür einsetzen.

Allerdings musste ich zur Kenntnis nehmen, dass es für die Teilnehmerinnen anstrengender war, als ich erwartetet hatte, ich habe viel gestrichen und wesentlich mehr Entspannungs- und Stillezeiten eingebaut als geplant. Eine Frage war wieviel Tönen ich normalerweise in einem Kurs einbaue. Die Frage hatte mich ein bissl überrascht, war aber durchaus berechtigt. Denn das Singen pusht die Energie: das ist bei 90 Minuten angenehm und belebend, im Rahmen eines 2-Tage-Seminars kann es aber rasch zu viel werden. Die Dosierung ist also ein wichtiges Thema und die Frage, wie man die Restzeit im Rahmen eines Seminars gestalten könnte: am besten schweigen und meditieren oder schweigen und gehen oder schweigen und schreiben…

Yoga und Tönen – das Thema wird mich weiter begleiten, eine erste Ernte ist eingefahren, viele Früchte werde ich aber jetzt mal zum Nachreifen in die Sonne legen. Wie alles, das wirklich gut werden soll, braucht auch dieses Thema nicht nur Leidenschaft und Engagement, sondern auch Zeit und Geduld!

 

ernten+nachreifen

 

Mein Hirtion

Mein Hirtion ist mir wirklich ans Herz gewachsen, oder besser gesagt an die Brust, denn es handelt sich ja um eine leichte und vereinfachte Zieharmonika mit nur 6 Tasten, die auf Zug bzw. Druck unterschiedliche Dur- und Mollakkorde erzeugt. Das Instrument hat einen angenehmen Wohlklang, klingt rücksichtsvollerweise nicht zu laut und vor allem ist es nicht so schwer wie mein Akkordeon. Am Samstag, den 28.September habe ich mein Hirtion seinem Erfinder und Namenspatron, dem Musiker Franz Hirt und seiner Freundin Melanie Schober, in der Nähe von Graz abgekauft und ließ mich dort gleich 2 Stunden lang auch einschulen. Am darauf folgenden Sonntag habe ich fleißig geübt, um es einen Tag später schon im Montagabend-Yogakurs einzusetzen. Wir übten an diesem Abend das Balance-Chanting, eine Form des abwechselnden Tönens in verschiedene Chakren hinein, mit jeweils unterschiedlichen Tonhöhen. Es hat wunderbar geklappt, denn mein Hirtion hilft mir den Ton genau zu treffen, auch wenn es nur Akkorde anklingen lässt und es hilft mir vor allem, beim Chanten den Ton zu halten und nicht zu fallen. Mein Hirtion, ich bleib Dir treu!

 

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